Ein langes Wochenende
Anni | 28. Mai 2010Ein langes Wochenende ist vorbei. Los ging’s am Freitag in den Nachmittagstunden in Solingen-Wald. Schon beim Ausladen und Aufbauen füllte sich der Platz vor der Bühne und so konnten alle Fans und Friends noch vor Beginn ordentlich begrüßt werden. Je später der Abend um so lauter äh besser wurde die Stimmung. Zum Ende hin wurde die Tanzfläche immer kleiner und wir hätten doch glatt mit den Jungs zusammen eine Polonaise machen können! Nach ein paar Wiederholungswünschen von zwei neu gewonnenen Reunion-Fans, ging der Abend zu Ende und es wurde schnell eingepackt, denn am anderen Tag sollte es schon weiter gehen in Güllesheim.
Der Samstag begann ruhig. Wie abgesprochen traf sich die Band am Nachmittag und ich durfte Fahrer für vier manchmal etwas verrückte, aber dennoch sehr liebe und pflegeleichte Jungs spielen. Man gut, dass es nur Autobahn rauf und Autobahn runter war. Der Fünfte im Bunde kam direkt nach Güllesheim zum Auftritt: Stefan musste für den Auftritt Juan vertreten, der mit seiner kubanischen Band unterwegs war. Natürlich waren wir überpünktlich und so hörten wir uns noch ein paar Bands an, bevor das geplante Durcheinander beginnen konnte: erst alles im den Backstagebereich zwischenlagern und dann einen fliegenden Wechsel hinlegen. Dies gelang den Jungs natürlich reibungslos. Bei dem eingespielten Team war das ja auch schon vorher klar. Trotz nicht einzuhaltenden Spielplan und damit mit einer leichten Verspätung traten die Jungs dann für weniger als eine Stunde mit einem bunten Mix Ihrer Songs an. Es herschte sofort super Stimmung und das Feedback war groß, denn die Jungs boten dem großen Teil der Linedancer ein abwechslungsreiches Programm. Die Tanzflächen und alle Gänge waren schnell belegt und das ganze Zelt war am Beben. Martin übertraff sich mal wieder selbst und war den größten Teil des Auftrittes in der Menge verschwunden oder übte fleißig das “Bierzelt-Tisch-Gehen”. Es war zwar nur ein kurzer Auftritt in Güllesheim, aber er hat mal wieder eingeschlagen wie eine Bombe. Dies gab das tolle Feedback der Besucher zurück, worauf die Jungs stolz sein können.
Wir blieben noch eine Weile, bevor es wieder in Richtung Heimat ging und ich alle gut zu Hause abgeliefert habe – wie immer spät in der Nacht. So konnte das Wochenende weiter gehen. Es war ja Pfingsten und so trafen wir uns alle noch einmal am Sonntag in Solingen-Wald zum “lustigen Ausklang”. Montag gings glücklicherweise etwas Entspannter zu – drei Tage volles Programm reichte mir dann doch – der Schlafentzug ließ dann doch langsam grüßen.
Nächste Woche startet das Reunion-Summercamp. Nach all den Erzählungen freue ich mich schon riesig drauf. Dieses Jahr werde ich es selbst einmal live mit erleben und auch davon werde ich euch wieder berichten.
Bis die Tage – Anni
