Zweimal Reunion an einem Wochenende!
Anni | 6. Mai 2010Gleich zweimal am letzten Wochenende waren die Jungs live auf der Bühne. Wie sag ich da immer: “Wie geil is’ das denn?!?”
Der Freitag war ein Heimspiel für mich und ich war froh, endlich wieder “normal” sprechen zu können… für meine Verhältnisse. Leider konnte meine Familie wegen Krankheit nicht vorbei schauen. All zu tragisch war es aber nicht für mich, denn dafür waren ein paar alt bekannte Gesichter anwesend. Unser Fan-Clubmitglied Michaela (alias: Micha) war mit Ihrer Tochter Jaqueline (auch Jacky genannt) gekommen. So konnte der Abend ja nur super werden. Und endlich, nachdem wir den Getränke-Nachschub für die Rückfahrt am Samstag besorgt hatten, konnte es auch los gehen.
Das Zelt war von seiner Größe her super, aber die Tanzfläche in der Mitte des Zeltes war nicht das, was wir und die Jungs uns dachten. Also wurde der Platz vor der Bühne von uns in eine kleine Tanzfläche umgewandelt. Die Stimmung wurde mit jedem neuem Lied, das die Jungs spielten, immer besser. Und nachdem wir auf der Hinfahrt noch einmal kurz bei einer bekannten Burger-Kette vorbei schauten, hatte Martin irgendwie ein Problem: Er war der neue King, der “Burger King”-King. Davon mussten selbstverständlich Schnappschüße gemacht werden! So etwas muss man einfach im Bild festhalten. Dazu noch das überaus breite Grinsen von Schlagzeuger Kai, der selbst fast vor Lachen neben dem Schlagzeug lag und sich zeitweise gar nicht mehr konzentrieren konnte.
Nachdem wir endlich auch Jacky zum Tanzen überzeugt hatten, machte sie es Martin nach und tanzte auf den Biertischen! Dabei machte sie irgendwie eine bessere Figur als unser “Kleiner mit der großen Klappe”! Lag wohl daran, das sie sich doch besser bewegen kann als er! Hihihi, kleine Scherze müssen auch mal sein. Da die Aufteilung der Tanzfläche bekanntermaßen nicht optimal war, stand die Thekenbedienung irgendwann auch auf der Theke. Wir machten es Jacky gleich und nahmen die Tische und die kleine Tanzfläche vor der Bühne in Beschlag. Nach dem Auftritt gönnten wir uns noch einen kleinen Absacker mit den Jungs und ab ging es in die jeweiligen Unterkünfte.
Samstag, nach dem Frühstück, sammelten wir alle wieder ein und es ging heimwärts. Diesmal zum Glück nicht 8 Stunden bzw. die gefühlten 16 Stunden vom Vortag! Aber was war ich nicht schon alles von der A2 gewöhnt… Zu Hause angekommen war nicht mehr viel los mit mir. Auspacken, etwas erfrischen und ab ins Bett, denn am anderen Tag ging es in der “Remscheider Aue” bei den Schützen weiter.
Schützenfest auf Remscheider Art! Das kannte ich so noch nicht. Ein Frühshoppen – daran habe ich noch so manch’ böser Erinnerung! Aber Livemusik, gab es immer nur vom Spielmannszug! Also eine völlig neue Erfahrung für mich… eine sehr Gute, mit viel Spaß!
Nach dem Aufbau hätte es ja eigentlich los gehen können, aber die Jungs waren mal wieder viel zu früh fertig. Also konnte noch ein kleines Bierchen oder doch eher ein Käffchen in Ruhe getrunken werden. Dann ging es endlich los. Das Zelt war zu Beginn des Auftritt richtig voll. Neben vielen bekannten Gesichtern, waren dieses Mal viele Familienmitglieder der Band dabei. Als gelungene Überraschung tauchte ein weiteres alt-bekanntes Gesicht aus dem Reunion-Fanclub auf: Tom, nebst Familie war (mal wieder) so verrückt und nahm die über 200 km lange Fahrt auf sich, um die Jungs zu sehen.
Jetzt konnte es richtig los gehen. Wie gewohnt, machten die Jungs nicht nur Stimmung sondern sorgten wieder für viel Spaß. Da hielt es niemand ruhig auf den Sitzen.
In der Pause sorgte der Linedance Club Maverick für die Unterhaltung und nahm uns auf eine Zeitreise in der Geschichte des Linedances mit. Sehr unterhaltsam, zu was für Musik man alles Linedance tanzen kann. Danach ging es weiter im Programm und wieder machte jeder mit. Uwes Vater tanzte mit Kais Freundin und machte wie gewohnt seine Spielchen. Uwe hatte eine Krone von der Havelberg-Fahrt retten können und schaffte es kurzzeitig Martin zu krönen, bevor das Krönchen mit gekonntem Griff Kai vor die Füße fiel.
Nicole, die Frau von Bandfotograf Hans tanzte ausgiebig bis die Schweißtropfen von der Stirn liefen. Natürlich haben wir uns beide zusammen geschlossen und bei einem bestimmten Lied genau das gemacht, was Martin sonst immer macht: wir zeigten ihm unser Hinterteil, was zu einem breiten Grinsen bei den Musikern führte. Nicht nur wir tanzen ausgelassen – dort wo es ging – auch die kleinsten Reunionfans waren mit von der Party!
Außer diesen Einlagen musste Martin natürlich weiter leiden: nicht nur er wurde mit Reunion-Aufklebern verschönert, sondern auch Kais Bruder Maik, ich und ein paar andere auch. Wie man daran merkt: die Kid´s hatten viel Spaß.
Nach dem Auftritt ging es mit Tom, der Band und den Familienmitgliedern zum gemütlichen Grillen nach Solingen. Dort wurden mir die Regeln von Flunkiball erklärt – etwas für das kommende Reunion-Summercamp. Oh man, worauf lasse ich mich da ein… hmmm
Gegen 21 Uhr war dann auch der Sonntag vorbei und es ging nach Hause – schade, ich hätte am liebsten noch zwei Tage mehr davon gehabt.
Kommenden Sonntag geht es auf dem Solinger Dürppelfest weiter. Das wird sicher wieder so gut wie das letzte Wochenende. Selbstverständlich werde ich erneut Eure Reporterin spielen. Bis die Tage
Eure Anni
