Was für ein Party-Wochenende!
Martin | 27. Juli 2010Männer-Wochenende war angesagt – deswegen war Anni nicht dabei und kann folglich auch keinen Bericht schreiben. Den gibt’s jetzt von el Jeffe persönlich:
Nach einer weitgehend stauarmen (nicht ~freien) Anreise schnell die Schlüssel für’s Ranchhaus und Hotel abholen (Pullman’s Maren hatte uns unkompliziert die Übernachtung auch einen Tag vor dem Auftritt organisiert – ich danke dir!!!) und schon ging’s ab zu Siggi in den Yukon um den ersten Kontakt zu knüpfen und vorsichtig anzufragen, ob er auch Auftritte dort plant. Wir können’s ihm nicht verübeln, dass er sich noch etwas Zeit lassen und schauen will, wie alles in diesem Jahr läuft. Danach ab in die Music-Hall, wo Kollege Daniel T. Coates spielte. Schade, dass so wenig los war und die Leute zudem viel zu früh die Halle verließen. Aber wir freuten uns über viele bekannte und überraschte Gesichter… damit, dass wir einen Tag vor dem Auftritt auftauchen, rechnete keiner. Nach etlichen Pitchern Bier und Holgers gemein-gefährlichen Whisky-Cola-Mischungen gings gegen Mitternacht zurück in den Yukon-Saloon. Aber auch wir waren müde und mussten feststellen, dass und das Big-Moose-Bier (erneut) nicht so recht schmecken wollte. So landeten wir – ungewöhnlich für uns – bereits gegen 2:30 im Bett, wo die “Dummlaberei” kein Ende nehmen wollte.
Immerhin fast 7 Stunden Schlaf gönnten wir uns. Frühstücken, Yukon, Bogenschießen, Yukon, ein wenig über’s Gelände streifen, Yukon, Yukon… und endlich Aufbau und Soundcheck. Letzteres schön unkompliziert. Pünktlich genau um 20:30 Uhr öffnete sich der Vorhang und wir erlebten eine recht volle Music-Hall, die wir bis 1:30 Uhr extremst gut unterhalten konnten. Auch wenn Eigenlob stinkt: eine wirklich tolle Crew auf der Bühne (mit souveränem Ersatz-Bassist Maik), ein ausgewogenes Programm mit vielen Party-Highlights, Kompetenz-Crew Russel und Big-Mike an der Technik – was sollte da noch schief gehen? Holger, der ohnehin immer in allen möglichen Lagen Fotos macht, bekam Verstärkung von unserem Band-Fotografen Hans (der auch noch Sonntags Geburtstag hatte). Hans schaffte es tatsächlich sämtliche seiner Speicherkarten (insgesamt 16 Gigabyte!!!) randvoll zu knipsen – auf die Ausbeute sind wir echt mal gespannt! Nach dem Auftritt schnell noch abbauen und dann ging’s… wieder in den Yukon, in dem wir bis zum Morgengrauen mit den Fans abfeierten.
Mittlerweile kennen wir’s ja zu Genüge: der Sonntag-Morgen kommt immer zu früh – so auch dieses Mal. Allerdings hatten wir auf der Rückfahrt einen Zwischenstopp zu absolvieren: Axel – der ehemalige Besitzer des Yukon-Saloon und echter Freund der Band – hat eine neue Kneipe in Bad-Lauterberg eröffnet. Malerisch an einem Stausee mit Campingplatz und allem Drum und Dran. Der freute sich auch tierisch über den Besuch und bei einigen Yukon-Schnäppschen (nicht für den Fahrer) und lecker Essen planten wir die nächsten Auftritte bei ihm. Schade, dass wir so schnell wieder weiter mussten aber der Schlafmangel zeigte Wirkung.
Die Rückfahrt war unspektakulär… bis zum langen Berg nach der Hagener Ausfahrt. Hatte das Getriebe meines T5 (sonst extremst zuverlässig) schon auf der Hinfahrt Geräusche gemacht, war es auf der Rückfahrt fast normal leise. Nun aber krachte es und nichts ging mehr (hätte er nicht wenigstens bis Solingen durchhalten können). Glücklicherweise war der Pannendienst in kürzester Zeit vor Ort (dieser konnte aber nur noch den Bulli in die nächste Werkstatt schleppen). Kai’s Freundin Melli und Uwe’s Frau Kirsten kamen mit Transporter und Pkw um uns und den Hänger abzuholen – zum Glück ist die Strecke Hagen – Solingen nicht so weit. So kamen wir lediglich ca. 1 Stunde später als geplant zu Hause an und müssen nun schauen, wie wir den Bulli von Hagen nach Solingen bekommen, um ihn dort zu reparieren… hat jemand einen Autotransporter, der einen T5 schleppen kann?
